Ein anderer Morgen

Der heutige Morgen ist der letzte kinderfreie Morgen – in ein paar Stunden kommen beide Kinder aus dem Zeltlager zurück. So eine lange kinderfreie Zeit hatten wir das letzte Mal 2009. 

Nach einem schönen und längeren Morgenspaziergang mit anschließendem Einkauf gab es ein gemütliches Frühstück – vor dem Fernseher, um uns noch eine Folge der Sopranos zu geben. Wir wissen gar nicht ob wir das überhaupt schon mal gemacht haben: beim Frühstück den Fernseher an zu schalten. 

Mit neuer Tasse

Danach ging es in die Planung des restlichen Wochenendes. 

Bianca: „Gibt es noch etwas, was wir erledigen sollten bevor unsere Kinder zurück kommen?“

Ich: „Weitere Kinder zeugen?“

Als Antwort telefonierte sie lieber und das Haus wurde geputzt. 

Und die kleinen Dankeschöns für die Zeltlagerleiter fertig gemacht:

Mit Tigger und Fritze

Jetzt sind wir gespannt auf die Rückkehr unserer Kinder.

Unterhaltung mit einem Tigger

Beide Kinder sollten schlafen.
Betonung auf „sollten“ – nach Fussball spielen, Schaukeln und Wasserschlacht waren sie anstatt planmäßig müde eher aufgeputscht.

Irgendwann war es dann doch so weit und sie lagen im Bett.

Ronja: „Papa, setzt Du Dich neben mich?“
Tom: „Kann ich machen, aber Du sollst schlafen und nicht mehr quatschen.“
Ronja: „Ok.“
. . . .
Ronja nimmt ihren Tigger.
Tigger: „Hallo Tom!“
Tom: „Hallo Tigger.“
Tigger: „Du Tom, wir müssen leise sein da die Ronja schlafen soll!“
Tom: „Dann sind wir doch einfach leise und sagen nichts.“
Tigger: „Doch! Ich will fragen wo Du Deinen Geburtstag feierst?“
Tom: „Am schönsten Platz der Welt! Willst Du auch mit feiern?“
Tigger: „Au ja! Wer kommt denn noch?“
Tom: „Beispielsweise die Ronja – schläft die schon? – und die Mama und der Linus. Bringst Du mir dann auch ein Geschenk mit?“
Tigger: „Was soll ich Dir denn schenken?“
Tom: „Ein Bild von Dir wäre sehr schön. Malst Du mit eines?“
Tigger: „Das mach ich.“
Tom: „Schön, dann schlaf jetzt und pass auf die Ronja auf. Gute Nacht!“

Netter Versuch. Es dauerte dann doch noch eine halbe Stunde bis sie eingeschlafen ist.

Tigger@work

Ronja wollte unbedingt dass Papa ihren Tigger mit die Arbeit nimmt.

Auch nach der dritten Nach-Frage war Ronja davon überzeugt, dass Tigger mit in die Arbeit will.

So ging es also los zur S-Bahn.
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Die Fahrt dauerte nicht lange.
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Noch ein kurzer Spaziergang …
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… und dann war Tigger bei Tom in der Arbeit.

Etwas telefonieren …
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… ein paar Mails schreiben …
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… und Tom dann bei der Arbeit zuschauen:
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Da Tigger manchmal etwas ungestüm ist noch sicherheitshalber eine Warnung an der Tür angebracht:

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Gar nicht so schlimm, so ein Tag mit einem Tigger.