Einschlafritual

Am Frühstückstisch.

Linus hat sich einen Tee aufgesetzt, ist aber leicht genervt von der Zieh- und Abhkühlzeit. Deswegen steht Bianca auf und holt zum Abkühlen Eiswürfel (viel cooler als kaltes Wasser).

Eiswürfel

Was zu lustigen Erinnerungen an vergangene Spiele über Pac-Man führte, z. B. dass die Geister eigene Namen haben (Oikake, Kimagure, Otoboke und Machibuse).

Natürlich wollte dann auch Ronja solche Eiswürfel haben, allerdings in ihre Milch …

„Wasser in Milch“ brachte uns dann auf ein altes Einschlafritual von Linus: trotz Abendessen wollte er immer noch eine Milch im Bett trinken. Um ihn davon ab zu bringen veränderten wir damals immer mehr das Mischverhältnis Milch zu Wasser.

Böse Eltern. Aber glücklicherweise zumindestens damit erfolgreiche Eltern.

Fürsorge

Ronja weckt Papa: „Darf ich mit Dir kuscheln?“
Papa brummt: „Noch drei Minuten schlafen …“
Ronja: „Darf ich zum Linus zum Spielen?“
Papa: „Wenn er schon wach ist, dann ja.“
Ronja: „Ja, ist er schon.“
Auf dem Weg zu Linus dreht sich Ronja nochmals um und ruft: „Und wenn was ist, dann rufst Du mich. Ich komm dann.“

Das kostet Nerven

Ok, die Kinder sind wegen Weihnachten sehr aufgedreht.
Verständlich.

Aber das hier kostete die letzten Nerven: Ronja und Linus sollen ins Bett gehen.
Ronja beschwert sich: „Das ist voll ungerecht!! Wir müssen ins Bett gehen und ihr dürft aufbleiben und aufräumen!“

Ja, wir finden das auch sehr ungerecht.
Aber von der anderen Seite betrachtet.