Schliersee 

Ein etwas anderer Triathlon: Wandern, Tretboot, Schwimmen. 

Eigentlich beginnt ein Triathlon mit dem Schwimmen, bei uns ging es heute zuerst zum Wandern zur Burgruine Hohenwaldeck oberhalb des Schliersees. Ausgewählt haben wir diese „Tour“ auf Wunsch der Tochter – sie wollte unbedingt noch Tretboot fahren. 

Ein gemächlicher Aufstieg in einer sehr reizvollen Umgebung. 

Im Schatten

Über Wiesen

Nachdem die gestrige Wanderung sowohl von den Höhenmetern als auch der Länge einiges anstrengender als der heutige Ausflug war wunderten wir uns über Ronja: gestern ohne Gemecker stark mit gelaufen ging es heute nur mit vielen Kurzpausen und Beschwerden vorwärts. Dafür blieb diesmal kein Schuh im Morast stecken. 

Wald

Auf der Wiese stand die Hitze und alles war trocken. Aber als wir in den Wald kamen änderte sich dies: die Luft wurde weicher, der Geruch von Holz stieg auf und der Weg wurde nass. Ein wunderbarer Vorführeffekt für die Kinder. 

Bald war die Burgruine erreicht und damit war auch Ronja wieder gut gelaunt. 

Burgzugang

Und wie immer lohnte sich der Aufstieg bei diesem Ausblick:

Schliersee

Nach der Brotzeit und der Erforschung der Ruine durch die Kinder ging es wieder zurück – zumindestens bis zur Badewanne im Wald, denn hier wurde gepritschelt und Staudämme gebaut. 

Irgendwann war genug Weg überflutet und wir konnten via Umweg Slyrs zur zweiten Disziplin des heutigen Tages kommen: Tretboot fahren. 

Auf dem See

Und natürlich waren wir auch alle vier im Wasser zum Schwimmen. Und alle waren wir uns einig: viel zu schnell verging die Zeit hier auf dem Wasser. 

Rückfahrt

Und am Ende beschwerte sich Ronja, dass meine Schuhe so schlimm aus schauen und total dreckig waren:

Schuhvergleich

Einfach ein entspannter Tag für alle. Trotz mancher Pausen 😃

Tegernsee

Nach dem gestrigen Faulenzertag ging es heute auf den Rieserstein am Tegernsee. 

Kurzzeitig lief Ronja mit nur einem Schuh – der andere blieb im Morast stecken, konnte aber befreit werden. 

Und die Kinder liefen in einem sehr guten Tempo ohne Meckern mit. 

Tegernsee

Auf dem Rückweg in einer anderen Variante als dem Aufstieg hatte Ronja dann eine Spielidee: Ich ging fünf Meter voraus und drehte mich dann zu ihr um. Sie nahm Anlauf und sprang dann auf mich zu – ich fing sie auf und wirbelte mit ihr einmal um meine Achse, un ihre Energie ab zu bauen. Und als Dank bekam ich für jedesmal ein Bussi (ihr Lachen und ihre strahlenden Augen waren aber viel mehr wert). 

Linus wollte dies auch versuchen, aber dafür ist er mir leider schon zu schwer. Der Nachteil des Groß-werdens. 

Zum Abschluss gab es dann noch Eis für jeden. 

Von Bergen und Geburtstagsfeiern

Irgendjemand (1) kam auf die Idee, einen „Geburtstag eines Hobbies“ auf dem Kolbensattel zu feiern. Um jede Ausrede im Voraus zu vermeiden, hat dieser Jemand gleich den Hinweis angebracht, dass es nur falsche Kleidung, aber kein schlechtes Wetter gibt …

So führte es uns heute bei Regenwetter (von leicht tröpfelnd über Dauerregen bis zu Sintflut) auf den Kolbensattel: 

 Irgendwann ging es nach einer rasanten Abfahrt auch wieder Richtung Oberammergau zurück: 
   Der Weg verlief auch am ehemaligen Hotel Friedenshöhe (externer Link) vorbei – leider jetzt geschlossen und zum Verkauf (Abriss?) anstehend. Thomas Mann hat hier genauso übernachtet wie Henry Kissinger.  

 Und wer sich nicht verläuft, dem entgehen die abenteuerlichen Überquerungen: 

 Funktionierte ja: 

 Jeder kam gut an. Und trotz Regen hat es viel Spass gemacht. 

Gibt eben doch nur falsche Kleidung, aber kein falsches Wetter. 

(1) Bianca hat Tom gewarnt. 

Wendelstein

Heute ging es auf den Wendelstein, einer der Aussichtsberge in Bayern.

Das Wetter war zwar temperaturtechnisch optimal, nur die prognostizierte Sichtweite von 60 km konnte dank stark ansteigender Wolkendecke nicht wirklich eingehalten werden. Trotzdem wurde das Ziel Wendelsteinhaus mit BR-Senderanlage und Kirche erreicht.

Wendelstein BFS Wendelstein Kirche

Wie geplant ging es erstmal in die Wendelsein-Höhle – Linus und Ronja waren begeistert:

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Die Höhle war beeindruckend:

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Im „Dom“ war das Ende der Höhle (bzw. des besuchbaren Bereichs) erreicht – hier ging es um die „Philosophie“, passend dazu ein Kreuz.

Kreuz

Auf dem Rückweg lag noch die „Kältekammer“:

Kältekammer

Nach der Höhlen-Besichtigung gab es erst Mal Mittags-Pause mit Brotzeit und grandioser Aussicht:

Wendelsteinbahn Bayrischzell

Dann hieß es noch den letzten Aufstieg zum eigentlichen Gipfel zu nehmen – Ronja und Linus liefen alles alleine. Nur das Wetter spielte nicht mehr so wirklich mit:

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Dazwischen gab es einen Ausblick auf die Wendelstein-Kirche – Original und im Zoom:

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Ronja wollte mal lieber Ausschau halten:

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Aber irgendwann war doch der Gipfel erreicht – mit all seiner Technik (Fernsehen, Radiom, Richtfunk, Observatorium):

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Und Linus und Ronja teilten sich die Johannisbeeren redlich:

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Noch schnell einen Blick in die Kapelle oben am Gipfel – mit einem nicht erwarteten Gast:

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Zum Schluß blieb noch der Abstieg mit Ausblick:

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Und trotz des Windes und der Wolken war es wunderschön – mit fantastisch mitlaufenden Kindern.

Ein wunderschöner Tag

Schönes Wetter, keine Termine – Zeit für einen Ausflug in die Berge. Verschiedene Argumente sprachen für die kleine Tour vom Spitzingsee zur Firstalm. So wurde gepackt und die Kinder eingesammelt:

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Die Angabe „Alle ins Auto!“ war für Ronja mal wieder etwas ungenau formuliert und so wurde die Puppe eben ins Auto gebracht:

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Nach der Klärung dieses Vorgangs ging es dann los.

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Vom Spitzingsee ging es dann in ca. 45 min zur Firstalm hinauf, vorbei an Bären, der „Hochzeitbank von Thorsten und Andrea“ und immer mit wunderbarer Aussicht:

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Oben auf der Firstalm stellten wir erst mal fest, dass der Geldbeutel sicher im Auto liegt. Also wurde auf Plan B ausgewichen: Kekse, Wasser und Schokolade als Mittagessen.

Abwärts laufen geht natürlich viel einfacher als aufwärts, vor allem wenn Kinder Stecken finden, Steine ins Wasser werfen und Krabbeltiere begeistert beobachten:

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Die Eltern waren stolz dass die Kinder die Tour ohne großes Gemecker gelaufen sind und sich dabei auch noch für die Umgebung (Berge, Tiere, …) interessiert haben. Das Wichtigste dabei ist wohl: sich Zeit für die Kinder zu nehmen und wenn die Kinder fünf Minuten lang Steine in eine Pfütze werfen wollen, dann sollen sie das auch dürfen.

Vom Spitzingsee ging es dann abwärts zum Schliersee, wo Oma und Opa den Urlaub verbrachten
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Eiskaffee bzw. -schokolade trinken, Trampolin springen und dann noch knapp eine Stunde auf dem Schliersee im Ruderboot unterwegs sein – das ist Entspannung.
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Und da es ein Wunsch von Linus war, ging es bereits gegen 16 Uhr wieder heim nach Poing, wo das Familienfest „Spirit of No Name City“ stattfand. Genau rechtzeitig kamen wir zu Billy the kid und seiner Show mit Pistolen, Lasso und Messer- und Tomahawk-Werfen an:

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Dann gab es noch Goldwaschen und Tanzeinlagen, dazwischen immer wieder gute Country-Musik:

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So ein ereignisreicher Tag mit motivierten Kindern – das haben wir nicht oft 😀 blieb nur noch: Ausspannen am Lagerfeuer.

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Breitenstein

Anlässlich Jannis Geburtstags ging es heute auf den Breitenstein, dem „kleinen unbekannten Bruder“ des Wendelsteins:

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Über das „unbekannt“ kann Mensch bei gefühlten 200 Leuten am Gipfel diskutieren – aber das Wetter war auch zu einladend:

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Beim Abstieg kamen Erinnerungen an „alte Zeiten“ hoch, fast erwarteten wir dass Winnetou und Old Shatterhand auftauchten:

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Schön war’s!