Motivation

Arbeit.

Ein Kollege kam vorbei und lachte mich an: „Des gfreit mi wenn i di sieg. Da arbat i gern,weil i woas dass ois passt.“

Um seines Humor wissend antwortete ich: „Das freut mich, daß meine alleinige Anwesenheit Dich so freut und motiviert, Dir Energie für einen positiven Arbeitstag gibt. Jetzt aber mit vollem Elan zurück an die Arbeit!“

Kollege: „Woasst, wenn Du da bist, dann kost Deine Kinder net tyrannisieren.“

Blieb mir nur noch: „Ja, lieber meine Kunden, die dafür auch noch zahlen.“

Es geht doch nichts über Wertschätzung unter Kollegen.

Definitionsfrage

Ein Vertriebskollege kommt in unser Zimmer und fragt: „Wo ist denn der Sonnenschein?

Ich schau auf meine Uhr und antworte: „Es ist kurz nach 10, da sollte er in seiner Mathematik-Vorlesung sitzen.“

Der Kollege ungläubig: „Der Kollege geht jetzt in eine Vorlesung?!?“

„Nein. Aber Du hast nach meinem Sonnenschein gefragt und der studiert. Wenn Du den Kollegen hier suchst – der ist freischaffender Künstler und kommt irgendwann zwischen 10 und 13 Uhr.“

Glas im Glas

In meiner Arbeit steht seit 2005 ein Apothekerglas, in dem entweder Gummibärchen oder Bonbons („Guadl“) sind.

Und heute bei einer Telefonkonferenz stellte ich nebenbei fest, dass in dieses Apothekerglas genau ein Wasserglas passt.

Und mein Chef hat das mit bekommen …

Glas im Glas

Wir haben beide sehr breit gegrinst – und amüsieren uns jetzt über jeden, der in das Apothekerglas langen möchte und doch nur in das leere Wasserglas greift.

Ein Sommerabend

Ein fantastisch schöner Sommertag – sehr warm, die Kinder machten mit den Wasserpistolen sich gegenseitig nass, durften ins Planschbecken (Saisoneröffnung!) und das Abendessen gab es im Anschluss auf der Terrasse. 
Die Kinder waren dann irgendwann mal (lt. deren Aussage viel zu früh) im Bett, die Frau schon längst beim Nachtreffen der Erstkommunionsgruppenleiterinnen und ich konnte mit dem Laptop auf der Terrasse noch arbeiten. 

Später schaute dann noch ein ehemaliger Firmling mit (s)einer Freundin vorbei und die Unterhaltung war zumindestens von meiner Seite aus sehr angenehm (das erstaunliche dabei ist, dass ich mich danach immer frage: habe ich zu viel geredet, zu viel ausgefragt, war ich zu neugierig? Aber anscheinend wirke ich immer souveräner als ich bin). Das Eis dabei schmeckte sowieso. 

Als die beiden gingen, bekamen auch noch die Blumen ihr Wasser und Stonehenge lud mal wieder zu einem Foto ein: 

Stonehenge
Nach einem längeren Telefonat mit meinem Schwiegervater sitze ich jetzt (22:26 Uhr) auf der Terrasse und höre dem Konzert der Frösche zu. 

Und warum ich das schreibe? Weil ich auch das folgende hätte schreibe können: 11 h Arbeit, zwei von drei Kollegen fehlen, deren Arbeit ich teilweise mit erledigen muss; Projekte verschieben sich und müssen neu terminiert werden, Rückrufbitten und zu beantwortende Mails kommen schneller rein als sie (kompetent) beantwortet werden können und Ansprechpartner sind nicht erreichbar.  Als ich die Arbeit verlassen habe, war der Tag bereits mental abgehackt. 

Und was wird bei mir von diesem 12.05.2015 bleiben? Die ersten fünf Absätze – ein wunderbarer Sommerabend.