Grüße old style

Ein bekannter Inhalt einer Gruppenstunde ist das Schreiben eines Briefes an sich selbst – was sind meine Wünsche, Träume, Erwartungen und Hoffnungen an mich und mein Leben und welche Perspektiven gibt mir das Leben? Diese Einheit lässt sich mit Drittklässlern ebenso gestalten wie mit Jugendlichen und Erwachsenen.

Diese Briefe kommen dann direkt in Umschläge und werden versiegelt. Der Gruppenleiter sammelt diese Umschläge ein und versendet dann diese Briefe nach einer geraumen Zeit (6 Monate, 1 Jahr …).

Eine Herausforderung dabei ist: Kinder und Jugendliche wissen nicht mehr, wie ein Umschlag beschriftet wird. Also wird immer ein Umschlag als Muster beschrieben: wo kommt die Briefmarke, der Adressat und der Absender hin?

Auf Nachfrage kommt auch immer die Antwort: nein, auch Postkarten werden nicht mehr versendet; Urlaubsgrüße gibt es via WhatsApp. Was ich schade finde, da eine Postkarte eine gewisse Wertigkeit besitzt.

Umso mehr freute uns heute, als wir von Erakuu folgende Karte im Briefkasten fanden:

Vielen herzlichen Dank.

Drechseln

Linus und Bianca nehmen an einem Drechselkurs Teil und ich bin ehrlicherweise leicht eifersüchtig, freue mich aber für die beiden. Und Linus habe ich aufgetragen, extra gut zuzuhören, um mir im Anschluss das Gelernte zu vermitteln („Ok, dann muss ich ja wirklich aufpassen“).

Eine der bisherigen Zwischenmeldungen:

Update:

Die Ergebnisse:

Bande

Letzten Samstag entdeckte ich wieder eine Datei mit einer Hochzeitszeitung, die ich vor neun Jahren erstellt habe. Mit einem Layout, welches perfekt auf den Marketingauftritt des Geschäfts des Hochzeitspaares abgestimmt war 😃 aber das ist Eigenlob.

Besonders breit grinsen musste ich bei einem vierseitigen Artikel über den Bräutigam – man muss nicht zwischen den Zeilen lesen können, um die tiefe Zuneigung heraus lesen zu können.

Auf der heutigen Fahrt nach Nürnberg telefonierte ich mit dem damaligen Bräutigam und aus dem geplanten zehnminütigen Telefonat wurden exakt 75 min mit viel Lachen, Austausch und philosophisch-praktischen Lebensfragen.

Als ich am Abend die Grüße an die Kinder ausrichtete, fragte ich auch nach ob sie schon noch wissen, wer diese Person ist.

Ronja: „Jaaa – der große Quatschmacher!“