Wählen gehen und lassen

Wir sind mitten im Wahljahr: begonnen hat es am 24. September 2017 mit der Bundestagswahl, über die Aufsichtsratswahl im Herbst ging es heute zur Pfarrgemeinderatswahl:

Jetzt stehen noch Aufsichtsratswahlen des Mutterunternehmens, Betriebsratswahlen und im September (Termin noch unbekannt) die Landtagswahlen im Herbst an.

Wir haben die Wahl. Nutzen wir sie. Aktiv und Passiv.

Bildung

Wir haben manche Bildung bei unseren Kindern in den letzten Jahren vernachlässigt und holten heute, passend zum Fasching, wieder etwas auf: The Blues Brothers stand auf dem Programm.

Coole Sprüche wurden geklopft, wilde Rennen geliefert und noch bessere Musik mit dem Who-is des Blues und Jazz gesungen.

Ich beim Lied „Everybody needs somebody“: „Von den Blues Brothers hab ich das Tanzen gelernt.“

Linus: „Das erklärt und entschuldigt viel.“

Ronja gefiel der Film sehr gut und Linus meinte lakonisch: „Ganz ok, aber die Musik war immer gleich.“

Die Tochter behalte ich, aber mit dem Sohn muss ich mal dringend reden.

Jetzt setze ich mal meine Sonnenbrille trotz Nacht auf, nimm ein silbernes Mikro und fahr mal los. Ich bin nämlich im Namen des Herrn unterwegs.

Fast gewonnen

Auf Linus Wunsch spielten wir wieder Schach.

Und beim ersten der beiden Spiele brachte er mich so weit, dass ich schon überlegte wie ich ihm zu seinem ersten Sieg gegen mich angemessen gratulieren konnte.

Linus: „Du bist dran.“

Ich: „Ja. Aber ich überlege.“

Linus: „Das ist nicht gut für mich.“

Ich: „Doch. Das ist das beste Zeichen für Dich.“

Es wurde ein Gemetzel und war definitiv kein schönes Spiel mehr. Ich habe doch noch gewinnen können, aber es war von beiden Seiten nur noch die Frage eines einzigen Zuges.

Aber ich freue mich auf den Tag, an dem Linus das erste Mal gegen mich gewinnt. Und dann verdient.