Volti

Heute war auch noch die „Weihnachtsfeier“ beim Voltigieren. Die Kinder konnten den Eltern dabei zeigen was sie alles gelernt haben und nun beherrschen, während die Erwachsenen Punsch tranken und Lebkuchen futterten.

Bei uns kam leider hinzu, dass es für Ronja das letzte Mal Voltigieren wurde – neben Reiten und Pfadfinder wurde es ihr zu viel, die schulische Leistungen ließen nach und sie selbst beschwerte sich mehrmals, dass sie kaum mehr Zeit für ihre Freundinnen hat.

Schön war es trotzdem ihr bei ihrer Vorführung zu zu schauen wie sie die Kunstfiguren auf dem Pferd vollführte, während dieses sich in verschiedenen Geschwindigkeiten bewegte.

Einreiten

Und wie viel ihr Pferde bedeuten konnte jeder sehen wenn sie selbst den Pferdemist weg räumte – Hauptsache jede Minute bei ihren geliebten Pferden.

Freudscher Versprecher?

In Ronjas Klasse, ebenerdig gelegen, ist heute Projektvorstellung für die Eltern. Begeistert sitzen die Kinder und einige Eltern in der Klasse, lauschen der Sterntaler-Geschichte, basteln und spielen die Geschichte nach.

Irgendwann klopft jemand von draußen an das Glas, lacht durchs Fenster rein und geht weiter.

Lehrerin: „Ihre Frau?“

Ich: „Nein, mein Mann.“

Hätte eigentlich „mein Sonnenschein“ heißen sollen, aber immerhin ist niemand hyperventilierend vom Stuhl gefallen.

Der Beginn …

… von Linus Pubertät. Abgesehen davon, dass er seit Wochen Parfüm benutzt und jetzt Sorgfalt auf seine Kleidung legt.

Ich bin ihm peinlich.

Und zwar nicht weil ich zu aufgedreht bin und/oder zu viel Quatsch mache. Sondern weil:

Am Morgen seiner Übernachtungsparty spielten alle Jungs Handy auf der Couch. Ich fragte ab, wer was vom Bäcker möchte und sagte noch an, dass die Schlafsäcke und Isomatten zusammen geräumt werden sollen.

Eine viertel Stunde später kam ich wieder heim und alle Jungs saßen auf der Couch beim Handy spielen. Kurz aber bestimmt gab ich an dass jetzt die Schlafsäcke und Isomatten aufgeräumt werden und richtete anschließend das Frühstück her.

Die Schlafsäcke wurden aufgeräumt und das Frühstück war fertig. Alle saßen am Tisch und hatten Spaß. Alle außer Linus. Der war beleidigt in sein Zimmer.

Beim Gespräch mit ihm in seinem Zimmer erzählte er dann dass seine Freunde nie nie nimmer zu ihm kommen werden, da sein Vater so streng sei und überhaupt seine Freunde arbeiten lässt. Alle Erklärungen halfen nichts – er schämte sich für seinen Vater.

Auch die Versuche von Bianca und seinen Freunden half nichts – Linus wollte nicht zum Frühstück kommen. Dafür spielten sie im Anschluss alle gemeinsam drei Stunden länger als geplant.

Nur unter der strengen Auflage des schlimmen Vaters, dass jeder daheim anrief und Bescheid gab, dass sie erst später heim kommen.

Als sich der letzte Freund verabschiedete meinte dieser noch grinsend: „Ich komm nie wieder – dein Vater ist voll streng und peinlich.“

Seifenkäfer

Auf Grund von Linus Übernachtungsfeier schlief Ronja bei Oma und Opa.

Beim Waschen der Hände dort kam sie mit der Seife zur Oma und fragte, was denn in der Seife sei.

Oma: „Das ist eine Rosenseife, da sind kleine Blätter einer Rose mit drin.“

Ronja erleichtert: „Und ich dachte das sind Käfer.“