Drachen fangen

Neben dem Sauber machen konnte ich im Livestream verfolgen wie ein Drachen (Versorgungskapsel für die ISS) gefangen wurde:

Annäherung ((c) NASA Public Domain)
Über Afrika ((c) NASA Public Domain)
Steuerung ((c) NASA Public Domain)
Kurz vorm Capture ((c) NASA Public Domain)

Jedesmal wieder faszinierend für mich. 

Und dazu passend sah ich am Abend beim Einkauf noch folgendes T-Shirt:

T-Shirt

Schliersee 

Ein etwas anderer Triathlon: Wandern, Tretboot, Schwimmen. 

Eigentlich beginnt ein Triathlon mit dem Schwimmen, bei uns ging es heute zuerst zum Wandern zur Burgruine Hohenwaldeck oberhalb des Schliersees. Ausgewählt haben wir diese „Tour“ auf Wunsch der Tochter – sie wollte unbedingt noch Tretboot fahren. 

Ein gemächlicher Aufstieg in einer sehr reizvollen Umgebung. 

Im Schatten

Über Wiesen

Nachdem die gestrige Wanderung sowohl von den Höhenmetern als auch der Länge einiges anstrengender als der heutige Ausflug war wunderten wir uns über Ronja: gestern ohne Gemecker stark mit gelaufen ging es heute nur mit vielen Kurzpausen und Beschwerden vorwärts. Dafür blieb diesmal kein Schuh im Morast stecken. 

Wald

Auf der Wiese stand die Hitze und alles war trocken. Aber als wir in den Wald kamen änderte sich dies: die Luft wurde weicher, der Geruch von Holz stieg auf und der Weg wurde nass. Ein wunderbarer Vorführeffekt für die Kinder. 

Bald war die Burgruine erreicht und damit war auch Ronja wieder gut gelaunt. 

Burgzugang

Und wie immer lohnte sich der Aufstieg bei diesem Ausblick:

Schliersee

Nach der Brotzeit und der Erforschung der Ruine durch die Kinder ging es wieder zurück – zumindestens bis zur Badewanne im Wald, denn hier wurde gepritschelt und Staudämme gebaut. 

Irgendwann war genug Weg überflutet und wir konnten via Umweg Slyrs zur zweiten Disziplin des heutigen Tages kommen: Tretboot fahren. 

Auf dem See

Und natürlich waren wir auch alle vier im Wasser zum Schwimmen. Und alle waren wir uns einig: viel zu schnell verging die Zeit hier auf dem Wasser. 

Rückfahrt

Und am Ende beschwerte sich Ronja, dass meine Schuhe so schlimm aus schauen und total dreckig waren:

Schuhvergleich

Einfach ein entspannter Tag für alle. Trotz mancher Pausen 😃

Tegernsee

Nach dem gestrigen Faulenzertag ging es heute auf den Rieserstein am Tegernsee. 

Kurzzeitig lief Ronja mit nur einem Schuh – der andere blieb im Morast stecken, konnte aber befreit werden. 

Und die Kinder liefen in einem sehr guten Tempo ohne Meckern mit. 

Tegernsee

Auf dem Rückweg in einer anderen Variante als dem Aufstieg hatte Ronja dann eine Spielidee: Ich ging fünf Meter voraus und drehte mich dann zu ihr um. Sie nahm Anlauf und sprang dann auf mich zu – ich fing sie auf und wirbelte mit ihr einmal um meine Achse, un ihre Energie ab zu bauen. Und als Dank bekam ich für jedesmal ein Bussi (ihr Lachen und ihre strahlenden Augen waren aber viel mehr wert). 

Linus wollte dies auch versuchen, aber dafür ist er mir leider schon zu schwer. Der Nachteil des Groß-werdens. 

Zum Abschluss gab es dann noch Eis für jeden. 

Feringasee

Das warme Wetter nutzten wir um mal wieder am Feringasee Baden zu gehen. 

Feringasee

Linus hatte seinen Spaß daran mit Anlauf von einzigen Bootssteg ins Wasser zu springen und Ronja kletterte auf mir herum. Und quietschte jedesmal auf wenn ich sie ins Wasser werfen wollte (aber wehe ich bewegte mich mal nicht). 

Um nicht ganz faul zu sein lief Linus mit mir zwei Mal um den See – inkl. Blick auf Sky und die Erkenntnis für ihn, dass ein ruhiges Naherholungsgebiet direkt neben der Autobahn liegen kann. 

Maut

Den Ausklang bildete dann erwartungsgemäß der Biergarten mit seinen Kletterbäumen – beide Kinder hingen mehr in den Bäumen statt an Tisch zu sitzen. So wie es sein soll. 

Linus

They are back

Und wie schön das Wiedersehen war 😍

Aufnäher
Glücklich und stolz sind sie, eine Woche lang im BezirksSommerLager der Pfadfinder im Bezirk Ebersberg gewesen zu sein – für Ronja das erste Mal. 

Und wir freuen uns, die drei (Ronja, Linus und Calvin) wieder im Arm zu halten und ihren vielen Geschichten zu lauschen. Dazwischen ging es mit Sack und Pack heim und die erste Runde Waschmaschine aktiviert. 

Linus schaute sich unsere Treppe an und meinte lapidar: „Unsere Treppe habe ich so gar nicht mehr in Erinnerung. So leer. Normalerweise stehen da unsere Sachen.“

Ronja wollte wissen was wir diese Woche gemacht haben. Die Antwort „Nur Fernsehen geschaut“ stimmte zwar nicht, aber ein großes „Oooh! Eeecht?“ kam als Antwort. Die Korrektur „Nein – wir haben auch PlayStation gespielt“ brachte von Linus die freche Nachfrage: „Und – kann Mama jetzt die Steuerung?“  

Und dann war da noch das Geschenk von Linus an den Vater:

Mais. Viel Mais.

Yeah – ich liebe Mais. Und bekam deswegen sogar mal 12 verpackte Dosen Mais zu Weihnachten. Das hat sich Linus wohl gemerkt und hat diese etwas größere Dose aus der Zeltlagerküche mitgebracht (wurde dort nicht verbraucht und gerne abgegeben). 

Wir lernen nun neue Lieder und grölen bei bekannten Zeltlagerliedern wie Skandal um Rosi gerne mit. 

Ob sie nächstes Jahr wieder mit wollen?

Ronja: „Weiß ich noch nicht. Aber Papa: ich will heute Nacht mit Dir zelten!“

Linus: „Auf alle Fälle! Und Papa: Du hättest dort so viel Spaß gehabt!“

Bleibt nur noch zu sagen: Danke an die gesamten Lagerleiter! Das ist Ehrenamt welches fasziniert und ansteckt. 

Pfadfinder

Ein anderer Morgen

Der heutige Morgen ist der letzte kinderfreie Morgen – in ein paar Stunden kommen beide Kinder aus dem Zeltlager zurück. So eine lange kinderfreie Zeit hatten wir das letzte Mal 2009. 

Nach einem schönen und längeren Morgenspaziergang mit anschließendem Einkauf gab es ein gemütliches Frühstück – vor dem Fernseher, um uns noch eine Folge der Sopranos zu geben. Wir wissen gar nicht ob wir das überhaupt schon mal gemacht haben: beim Frühstück den Fernseher an zu schalten. 

Mit neuer Tasse

Danach ging es in die Planung des restlichen Wochenendes. 

Bianca: „Gibt es noch etwas, was wir erledigen sollten bevor unsere Kinder zurück kommen?“

Ich: „Weitere Kinder zeugen?“

Als Antwort telefonierte sie lieber und das Haus wurde geputzt. 

Und die kleinen Dankeschöns für die Zeltlagerleiter fertig gemacht:

Mit Tigger und Fritze

Jetzt sind wir gespannt auf die Rückkehr unserer Kinder.