Aus für Tannkosh

Als ich die Meldung über das Ende von Tannkosh (Europas größtes zivile Fliegertreffen) heute las, war ich sehr enttäuscht.
Wir waren seit mehr als 13 Jahren bei jedem Tannkosh mit dabei (Linus und Ronja damit bei jedem Tannkosh in ihrem Leben) und wir haben es jedes mal sehr genossen – die Flugzeuge, die Flugvorführungen, die Gespräche und die Atmosphäre.
Von der positiven Aussenwirkung für das Fliegen ganz abgesehen.

Tannkosh war definitiv einer unserer Pflichttermine in jedem Jahr und umso trauriger ist nun für uns das Ende dieser Veranstaltung.

Wetteinsatz eingelöst

Als wir vor ein paar Wochen im Legoland waren, gab es viele Spiele (gegen Geld-Einsatz), bei dem Mensch einen Minion gewinnen konnte.
Linus war natürlich hin und weg.
Er wollte einen beim Basketball gewinnen. Tom war dafür zu geizig und sagte nur: „Wirf daheim einen Basketball in den Korb und ich besorge Dir einen.“

Da es diesen Text gibt, kam es wie es kommen musste: Linus stellte sich tags darauf in vier Meter Abstand mit einem Basketball vor den Korb, schaute ob Tom zu schaute, warf und versenkte den Ball mit dem ersten Wurf im Korb.

Heute kam nun endlich Linus Minion an:
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Jetzt schleppt er den Minion die ganze Zeit mit sich herum.

(Bianca, wird Zeit für die Einlösung Deines Wetteinsatzes)

Wenn Engel kegeln …

Genau zur Schlafenszeit geht über uns ein Gewitter los … Ronja ist leicht verängstigt und will, dass Papa bei ihr bleibt.

Tom: „Da brauchst Du keine Angst haben. Das sind Engel, die kegeln und daher scheppert das so.“
Ronja: „Aber da wird es auch immer so hell!“
Tom: „Das ist eine Lichtanlage. Das kennst Du doch auch aus der Kinderdisco.“

Etwas Ruhe.
Dann: Ronja: „Engel haben Flügel und keine Arme. Die können gar nicht kegeln!“
Tom: „Doch, die haben Arme. Die Flügel sind auf dem Rücken.“
Ronja: „Ich hab noch nie einen Engel gesehen.“
Linus: „Ich schon.“
Ronja: „Ich sogar schon fünf!“

Immerhin hat sie über die Diskussion, wer wieviel Engel gesehen hat, das Gewitter vergessen …

Don Rosa

Einer der bekanntesten und begnadetsten Zeichner der „Dagobert Duck“-Geschichten, Don Rosa war heute in der Stadt und gab eine Autogrammstunde:
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Das Schöne: er hat nicht einfach nur schnell unterschrieben, sondern sich mit jedem (der wollte und konnte) auch unterhalten. Damit stand ich zwar 2,5 h an, aber die paar Minuten Smalltalk waren sehr schön. Genug Zeit, um sich für seine schönen Zeichnungen mit vielen, teils versteckten Details und den interessanten Geschichten zu bedanken.
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Halley

Linus hat auf einem Plakat Infos über den Halley’schen Kometen gelesen:
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Aufgeregt kam er zu Tom und fragte: „Papa, lebe ich im Jahr 2061 noch?“
Tom: „Ja, ziemlich sicher.“
Da freute Linus sich und strahlte.

Kurz darauf: „Papa, lebst Du da auch noch?“
Tom: „Wohl eher nicht mehr.“
Bestürzung. Traurigkeit.

Aber Tom erklärte ihm dann, dass er den Kometen 1986 gesehen hat und er (Linus) ja dann auch schon Kinder haben wird, mit denen er dann den Kometen anschauen kann.